Jungmannschaft Kremser Mittelschüler
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RUGIA
Geschichte

19. April 1903:
Gründung des Vereins der "Obergymnasiasten Quadia" mit fünfzehn Mitgliedern.

1. Mai 1903:
Die "Quadia", wie auch andere Verbindungen durch Schulgesetze offiziell verboten, war aufgelöst und trat als "Rugia" in Erscheinung.

28. September 1904:
Die Farben schwarz-weiß-rot werden in braun-gelb-grün geändert.

2. Oktober 1904:
Die "Landsmannschaft Rugia" wird in "Landsmannschaft Waldmark" umgewandelt.

11. August 1906:
Die Umbenennung in "Konservative Pennal-Jungmannschaft Rugia" wird beschlossen, dazu die Farben schwarz-weiß-rot.

29. September 1914:
Auf der Bude wurde eine Schachtel aufgestellt, in die jeder zwei Heller als Strafe zu entrichten hatte, der ein Fremdwort gebrauchte. Das Geld wurde zur Anschaffung von Brennmaterial bestimmt.
Auch heutzutage wäre so eine Schachtel manchmal vonnöten......

 

Aktivgeneration 1915/1916

 

7. Oktober 1926:
AH Josef Löser regt an, die bürgerlichen Namen statt der Couleurnamen im Protokoll zu vermerken. Da frühere Protokolle nur den Wahlnamen festhielten, ist eine Zuordnung zu den Mitgliedern nur sehr schwer möglich.

1934:
Die "Rugia" ist von der Auflösungsverfügung der damaligen Regierung betroffen. Diese Auflösung dauert über die Jahre der Dollfuß-Regierung, der Hitler-Herrschaft und der sowjetischen Besatzung an. Die Mitglieder bleiben in Freundschaft und durch das teilweise gemeinsame Schicksal miteinander verbunden.

21. April 1956:
Das Stiftungsfest im Gasthaus Klinglhuber im Krems bedeutet die Wiedergründung nach 22jäährigem Verbot.

23. Feber 1957:
Der erste "Chremisenball" nach dem Krieg im Parkhotel macht die Kremser National-Korporationen gesellschaftsfähig.

1957 bis 1962:
Der erste Abschnitt des Ausbaues der Bude auf der Gozzoburg ist im Gang. Vor allem die Mitglieder aus der damaligen Bundesgewerbeschule für Hochbau engagieren sich tatkräftig. 28. April 1961:
Dr. Eduard Kranner, späterer Ehrensenior (gestorben 1977) erzählt als Verfasser heimatgeschichtlicher Bücher (so: "Krems, Antlitz einer alten Stadt", "Clarissma", "Storchenburg und sein Knecht", "Als er noch lebte") den Martin-Johann-Schmidt-Preis der Stadt Krems. Kranner schuf auch das Bundeslied der Verbindung.

ab 1960:
AH Dr. Alfred Poyssl gehörte jahrelang dem Kremser Stadtsenat an. Mit der Verbindung wirken gesellschaftlich und politisch auf vielen Ebenen mit. AH Hermann Löser gründet den "Österreichischen Pennälerring" (ÖPR) als Dachorganisation der schlagenden Mittelschulverbindungen.
Hermann Geppert, Begründer einer Kunsttischlerei, und sein Sohn Dipl.-Ing. Ulf Geppert machen sich einen Namen durch die Ausstattung des Stephandomes (Chorgestühl), der Linzer Brucknerhalle und des Loos-Hauses in Wien.

In vielen Bereichen stellen die Mitglieder unter Beweis, tatkräftig für den Aufbau einer demokratischen Gesellschaftsordnung und deren Erhalt einzutreten. Sie sind in der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik zu finden.

1981:
Erwerb eines Hauses im historischen Stadtgebiet von Krems, nahe dem Pulverturm, durch den Mittelschülerabsolventenverein. Die Rugia wird Hauptmieter dieses Gebäudes und beginnt mit dem Ausbau dessen zu einem Treffpunkt für Jung und Alt, Interessierte, Bundesbrüder und Freunde.

1987 bis 1994:
Restaurierung des Hauses Pulverturmgasse 9. Das zukünftige Heim der Rugia wird in 3 Kernbereiche geteilt. Einem Kneip- und Budenbereich mit Bar, Kneipraum und WC-Anlagen.
Einem Mieterbereich mit ca. 50 m², die für Mitglieder und Kremser Studenten als Wohnbereich zur Verfügung stehen und einem Salettl als Convent- und Bürobereich.

1991:
Umbenennung des Hauses Pulverturmgasse 9 in "Hermann-Löser-Haus". In Memoriam an den langjährigen Altherrnobmann Hermann Löser (gestorben 1990).

1995:
Auflassung der bisherigen Bude auf der Gozzoburg - Margarethenstrasse 14.

1997:
Die erste Internetseite der JKM Rugia geht mit WS 97/98 zum ersten Mal ans Netz.

1998:
Feier des 95. Stiftungsfestes.

24. - 27. April 2003:
Viertägige Veranstaltung anlässlich des 100. Stiftungsfestes der Jungmannschaft Kremser Mittelschüler Rugia.
Viele Festgäste und Bundesbrüder kamen zu diesem freudigen Anlass nach Krems, um gemeinsam dieses Jubiläum zu feiern.

Höhepunkte waren die Stadtführung, die Landesvaterkneipe, die Festakademie (Thema:"Die Idee der höheren Schulen in Tradition und Gegenwart" - em.o.Univ.Prof.Dr. Marian Heitger) und der Festkommers.


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